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Grow FAQ (Am häufigsten gestellte Fragen)
Wieviele Weibchen kann ich erwarten?
Das Ratio zugunsten der Weibchen liegt bei den Sorten von Mandala Seeds zwischen 50-60 %. Bitte beachten Sie das auch das Zufallsprinzip und die Grow-Umstände eine Rolle spielen wieviele Pflanzen weiblich werden. Wenn Sie zum Beispiel nur 5 Samen setzen, dann ist die Chance 50/50 das 3 Pflanzen, oder auch nur 2 Pflanzen, weiblich werden. Es kommt natürlich auch vor das 4 von 5 Samen weiblich werden, aber genauso kann diese Quote umgekehrt liegen. Auf jeden Fall können wir Ihnen versichern, dass unsere Sorten genetisch einwandfrei sind was die Weiblichkeitsquote angeht.
Warum habe ich mehr Männchen als Weibchen?
Wenn Sie einen deutlich höheren Anteil an Männchen erhalten (zum Beispiel 7+ Männchen von 10 Samen), dann sollten Sie überprüfen, ob die Pflanzen ausreichend genügend Nährstoffe erhalten haben und in Töpfe eingepflanzt sind, die der Größe der Pflanzen entsprechen. In allen uns bekannten Fällen (die zum Glück nur selten auftreten), hatten folgende Umstände zu einer außergewöhnlich hohen Männlichkeitsrate geführt:
- Die Töpfe sind zu klein. Das ist ein Stressfaktor für die Pflanzen. Es fehlt an wichtigen Nährstoffen in der Erde, insbesonders an Stickstoff, und die Wurzeln sind eingeengt. Die Pflanze erhält das Signal, dass sie sich nicht entwickeln kann und reagiert darauf, indem sie männlich wird oder zwittert.
- Der EC Wert im Hydroanbau ist zu niedrig. Ein EC Wert unterhalb 1,3 bis 1,4 in der Hauptwachstumszeit oder eine falsche Mischung vom 3-Komponenten Dünger kann zu Mangelerscheinungen führen. Hier spielt Stickstoff auch wieder eine entscheidende Rolle in der Bestimmung des Geschlechts.
- Es fehlt an Licht. Die Pflanzen stehen hauptsächlich im Schatten oder erhalten nicht genügend Kunstlicht.
- Eine minderwertige Qualität von Topferde oder zu viele Zusatzstoffe haben die verfügbaren Nährstoffe minimiert. Kaufen Sie immer hochwertige Blumenerde und benutzen sie keine Anzuchterde für Pflanzen älter als 1 Woche. Anzuchterde enthält zu wenig Stickstoff. Ausserdem sollten Sie die Erde nicht mit zu viel Perlit, Kokos, oder Blähton “strecken”. Jeder dieser Zusätze enthält keine Nährstoffe und mindert die Gesamtmenge an verfügbaren Mineralien für die Pflanzen.
- Der pH Wert vom Gießwasser/der Nährlösung liegt nicht im akzeptablen Bereich. Auf Erde sollte das Gießwasser einen pH Wert von 6,2-6,5 besitzen. Regulieren Sie diesen Wert mit Essig wenn er nach unten korrigiert werden muss. Eine gute Testflüssigkeit gibt es von General Hydroponics. Im Hydroanbau schwankt der pH Wert oft stark. Tägliche Kontrollen der Nährstofflösung sind deshalb erforderlich. Ein ungünstiger pH Wert blockiert die Aufnahme von bestimmten Nährstoffen.
Wie kann ich am besten die Pflanzen ökologisch anbauen?
Die bewährtesten Substrate für den Ökö-Anbau sind eine hochwertige Blumenerde mit einem pH Wert von ca. 5.8-6.5, gemischt mit 10-15% Perlit, und 15-20% Wurmerde. Anstatt Perlit kann man auch Vermikulit nehmen oder kleinen Blähton. Mit Kokosfasern haben wir leider keine gute Erfahrungen gemacht und können deshalb diesen Zusatz nicht empfehlen. Kokos sollte nur im hydroponischen Anbau Verwendung finden. Wer einen eigenen Kompost aus gemischten Abfällen angelegt hat kann damit die Blumenerde ersetzen. Wichtig ist, dass die Rohstoffe gut verkompostiert sind, damit sich keine Krankheitserreger oder zersetzende Giftstoffe in der Erde bilden.
Wer direkt in den Boden pflanzt, sollte vorher das Anbaugebiet entsprechend vorbereiten, oder pro Pflanze ein großes Loch ausgraben und mit dem Blumenerde-Gemisch füllen. Wenn in Töpfen angebaut wird, ist es notwendig die Topfgröße der Pflanzengröße anzupassen. Langblühende erwachsene Sativas im Outdoor-Bereich benötigen 20 Liter Töpfe für eine ausreichende Nährstoffversorgung und genügend Platz für die Wurzeln. Indoor genügen 8-10 Liter Töpfe pro Pflanze (je nach Anbauzeit) für optimale Ergebnisse.
Die Pflanzen holen sich gerne ihre Nährstoffe freiwillig aus dem Boden. Das heißt, eine "Zwangsernährung" durch hohe Düngerversorgung kann zu Überdüngungserscheinungen führen. Deshalb ist es sinnvoller die Pflanze in einen größeren Topf umzutopfen, wenn sie noch viel wächst und Platz braucht, als ihr eine starke Stickstoffdüngung zu verabreichen.
Hochwertige Guano-Produkte (von Fledermäusen oder Vögeln) sorgen für eine Zusatznahrung in Zeiten wo die Pflanzen einen hohen Bedarf an bestimmten Nährstoffen haben (zum Beispiel in der Wachstumsphase oder zur Hauptblühzeit). Eine Vielzahl anderer Biodünger, insbesonders flüssige Präparate, wirken nur auf lange Zeit und sind für eine schnell wachsende Pflanzenart wie Cannabis ungeeignet. Mit Guano-Produkte muss man andererseits vorsichtig umgehen. Sie enthalten schnell verfügbare Nitrate aus dem Urin der Tiere und diese Art Stickstoff kann zu Überdüngungserscheinungen (Verbrennungen an den Blättern) führen – besonders zur Blütezeit. Kleine Dosierungen von 10-20% der empfohlenen Menge, in regelmäßigen Abständen verabreicht, vermeiden unbeabsichtigte Pflanzenschäden.
Grow-Tip: ab 40 cm Pflanzenhöhe 1 gestrichenen Teelöffel von Fledermausguano dünn auf der Erdoberfläche verteilen. Wie gewohnt gießen. Bei Bedarf Düngung wiederholen.
Wieviel und wie oft gedüngert werden soll hängt sehr von den Grow-Umständen und dem Wachstumszyklus ab. Die Lichtmenge, Temperatur und Frischluftzufuhr/CO2 Gehalt beeinflussen wie gut und wie schnell die Pflanzen sich entwickeln können. In der Zeit bis zur frühen Blüte benötigen die Pflanzen verstärkt Stickstoff und Fosfat für Blatt-und Wurzelwerk. Während der Blüte sinkt der Bedarf an Stickstoff und ausreichende Mengen an Fosfat steigern eine gesunde Blütenentwicklung. Andere wichtige Nährstoffe sind Kalium und Magnesium. Es ist selten sinnvoll nur einen Nährstoff der Pflanze zuzufügen, da erst das Zusammenwirken von vielen verschiedenen Komponenten die optimale Aufnahme und Verteilung der Nährstoffe ermöglicht. Durch den Gebrauch von guter Erde und biologische Dünger wie Guano ist eine komplette Versorgung von den Haupt-und Spurenelemente gewährleistet.
Empfehlenswerte Produkte für den Öko-Anbau:
- hochwertige Blumenerde (z.B. von Plagron, Huma-Cult, Compo Sana, usw.)
- Wurmerde (z.B. von Plagron), Kalong Guano, oder Vogel Guano (z.B. von Compo)
- Organischer Langzeitdünger wie Fertofit® von Neudorff (nur sinnvoll für Outdoor)
- Urgesteinsmehl (um den pH Wert zu stabilisieren falls erforderlich)
Wie hoch ist die Keimungsrate?
Wir verkaufen nur frisches Samengut. Die Samen jeder Pflanze testen wir auf ihre Keimfähigkeit bevor sie zum Verkauf freigegeben wird. Deshalb sollte die Keimungsrate optimal oder beinahe optimal sein (98-100%). Wir möchten aber darauf hinweisen, dass es sich um ein biologisches Produkt handelt und wir deshalb keine Garantien zur Keimung geben können, so sehr wir auch dadrum bemüht sind die Keimung unserer Sorten zu gewährleisten. Die Voraussetzung für eine optimale Keimungsrate ist eine korrekte Behandlung und Pflege der Samen beim einpflanzen. Im nächsten Beitrag können Sie wertvolle Tips zum setzen von Samen lesen. Falls trotzdem noch Fragen bestehen, kontaktieren Sie bitte unser Hanfteam per Email.
Wie soll ich die Samen setzen?
Die Samen sollten nicht vorher in Papiertüchern, Watte, oder Wasser gelegt werden. Diese Methode kann den Keimungserfolg deutlich negativ beeinflussen, da die extrem empfindliche Keimwurzel beim einpflanzen beschädigt wird, oder die Samen zu lange im Wasser liegen und verfaulen.
Wir übernehmen keine Verantwortung für Samen die vorgekeimt oder in Wasser engeweicht wurden und möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass diese Methoden zu einer schlechten Keimungsrate und gehemmten Entwicklung der Keimlinge führen können.
Wir empfehlen die Samen ungefähr 1,5-2 cm direkt in das Substrat zu setzen (z.B. Erde oder Steinwolle). Lauwarmes und chlorfreies Wasser mit pH 6-6.5 für Erde, und pH Wert 5.6-5.8 für Steinwolle zum angießen verwenden. Das Gieswasser für die Steinwolle sollte vorerst eine sehr schwache Nährlösung enthalten (ca. 10-20 % der angegeben Menge).
Höhere Temperaturen zwischen 27-32 Grad beschleunigen die Keimung. Deshalb sollten die kleinen Töpfe mit den Samen an einem warmen Ort stehen. Innerhalb 3.5-6 Tagen dürften alle Samen gekeimt sein.
Sobald ein Same keimt muss er im Substrat weiterwachsen können und benötigt Nährstoffe. Die geschlüpften Keimlinge brauchen zudem eine ausreichende Lichtquelle um sich schnell und gesund zu entfalten.
Probleme mit der Keimungsrate treten häufig bei folgenden Umständen auf:
- Das Substrat ist zu nass und die Samen verfaulen.
- Der pH Wert stimmt nicht.
- Das Gießwasser enthält Chlor und andere Pflanzenschädliche Stoffe.
- Die Samen wurden zu tief gesetzt.
- Das Substrat enthält keine, oder ungenügend, Nährstoffe.
- Das Substrat ist ausgetrocknet.
Welche Sorte lässt sich am besten mit Hydro anbauen?
Alle unsere Sorten eignen sich für den Hydroanbau und liefern hochwertige Stecklinge bei ausreichender Pflege und Lichtmenge. Kalichakra und Krystalica sind besonders schnell wachsende Sativas und Stecklinge können nach dem anwurzeln oder mit ca. 15 cm in Blüte gestellt werden. Satori wächst ebenfalls gut in Hydro und bildet als Mutterpflanze einen starken zentralen Hauptstamm mit festen Seitentrieben. Big Bang, White Satin, und Sadhu sind von der Größe her leichter zu kontrollieren. Dafür benötigen die Stecklinge etwas mehr vegetative Zeit um das gleiche Längenwachstum von Kalichakra oder Krystalica zu erreichen.
Wieviel Licht brauchen die Pflanzen?
Für jede Sorte gibt es Angaben zur empfohlenen Lichtmenge pro m2. Diese Angaben beziehen sich auch auf die Vegetativzeit und natürlich für die Dauer der Blüte. Am wirksamsten sind die neuen Natriumdampfhochdrucklampen mit mehr Blauspektrum von Philips und Sylvania. Grower haben allerdings auch von guten Erfolgen berichtet bei der Anzucht unter Leuchtstoffröhren und 250W HQI-Lampen. Deshalb können Sie auch mit einer geringeren Lichtmenge die Pflanzen groß ziehen falls Sie keine andere Wahl haben.
Wie oft soll ich gießen?
Das hängt von dem Wasserbedarf der Pflanze ab. Die Erde sollte etwas feucht sein aber nie nass. Zu nasse Erde führt zu Wurzelfäule und Blütenschimmel. Im Zweifelsfall den Topf anheben und festellen ob er schwer oder leicht ist. Keimlinge sind sehr sparsam mit ihrem Wasserbedarf weil sie noch kaum Blatt-und Wurzelwerk besitzen. Wenn die Pflanze die Blätter hängen lässt und die Erde sich trocken anfühlt braucht die Pflanze auf jeden Fall Wasser. Ein Untersetzer sorgt dafür dass das Gieswasser nicht auf den Boden durchläuft. Wichtig ist, dass der Topf für die Keimlinge/Jungpflanzen nicht zu groß ist. (Für Keimlinge genügt ein Topf mit 10-14 cm Durchmesser. Nach 1 Woche in einen größeren Topf umpflanzen). Ansonsten sinkt das Wasser nach unten, wo noch keine Wurzeln sind, und man kann kaum nachgießen. Durch kleine, regelmäßige Giesungen erhalten die Wurzeln Sauerstoff und das regt ihre Entwicklung an. Wenn sich Staunässe bildet verkümmern/ersticken die Wurzeln und können erkranken.
Hanf hat einen starken Wasserbedarf zu bestimmten Zeiten: wenn Licht da ist, bei hohen Temperaturen, und solange die Pflanze noch stark vegetativ wächst. In der Hauptblütezeit sinkt der Wasserbedarf, es sei denn es herrschen hohe Temperaturen im Anbaubereich. Um Schimmelgefahr vorzubeugen ist es immer ratsam morgens oder direkt nach dem Anfang der Lichtperiode zu gießen, damit die Pflanzen das Wasser verbrauchen bevor die Dunkel- und Ruhephase beginnt.
Wieviel Ertrag kann ich von den Sorten erwarten?
Für jede Sorte gibt es Angaben zum maximal möglichen Ertrag in Gramm pro m2. Alle Angaben beziehen sich auf das Trockengewicht nachdem die frischen Blüten auf ca. 25% ihrer ursprünglichen Masse heruntergetrocknet wurden. Die Angaben zum Ertrag sind ohne Gewähr, da viele Faktoren außer der Genetik das Ergebnis bestimmen. Wie viel man erntet hängt davon ab wo und wie angebaut wird. Die besten Pflanzen bringen sehr hohe Erträge und sollten als Mutterpflanzen dienen damit der gesamte Anbaubereich eine gleichmäßig hohe Ernte pro m2 erreicht.
Im Hydroanbau und bei outdoor Pflanzungen sind die maximalen Erträge viel wahrscheinlicher. Aber, bei ausreichender Vegetativzeit und genügend Licht, kann selbstverständlich auch eine Indoor-Zucht auf Erde Erstaunliches hervorbringen. Es ist eines unserer Ziele, die ertragreichsten Pflanzen in der Zuchtlinie herauszusuchen, damit alle Grower mit ihrem Ergebnis zufrieden sind!
Ab welcher Höhe soll ich die Blüte einleiten?
Das ist abhängig von Ihrer Anbaumethode, der Sorte, und Lichtmenge. Die folgenden Vorschläge sind als Richtlinie zu verstehen und beziehen sich auf einen Indoor Grow mit 400W/m2. Bitte beachten Sie das unsere Sorten F1 Hybriden sind und unterschiedliche Phänotypen besitzen. Einige Pflanzen wachsen etwas länger - andere kürzer.
- Sativabetonte Sorten in Erde: Samenpflanzen und Stecklinge ab 20cm.
- Sativabetonte Sorten in Hydro: Samenpflanzen ab 20 cm/Stecklinge ab 12-15cm.
- Indicabetonte Sorten in Erde: Samenpflanzen und Stecklinge ab 25cm
- Indicabetonte Sorten in Hydro: Samenpflanzen ab 25cm/Stecklinge ab 15-20cm
Was ist zu beachten um Schimmel zu vermeiden?
Blütenschimmel, oder Botrytis, ist ein bekannter und gefürchteter Schimmel der die reifen Blütenstauden, insbesonders den Headbud, befallen kann. Die meisten Cannabis Sorten neigen dazu unter bestimmten Umständen Schimmelanfällig zu sein. Als Samenbank ist es eines unserer Ziele die Abwehrkräfte unserer Sorten so gut wie möglich zu stärken. Dennoch ist dies, wegen der komlexen Interaktion der Gene, eine schwierige Aufgabe. Es ist nicht bei allen Sorten möglich Pflanzen zu züchten, die auch unter extremen feucht-kalten Umständen, schimmelfrei bleiben. Insbesonders indica Sorten neigen dazu weniger Resistenz gegen Schimmel zu besitzen, da Cannabis indica ursprünglich aus einer sehr trockenen Region (die Hochebenen zwischen Afghanistan und Indien), mit wenig Niederschlag, stammt. Leider kommt es vor, dass je harziger und kompakter die Blüten wachsen, umso mehr Feuchtigkeit im Innern der Blüten gefangen bleibt - welches somit somit die Schimmelgefahr erhöht. Grower sollten auf jeden Fall versuchen ein Klima im Grow-Bereich zu schaffen, welches vorbeugend gegen Schimmel wirkt, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Die Feuchtigkeit und Temperatur in der Dunkelperiode spielt eine große Rolle während der Blüte. Besonders in der kalten Jahreszeit ist es wichtig im Anbauraum zu heizen. Temperaruren unter 18-19°C begünstigen Schimmelbefall. Bei niedrigen Temperaturen steigt auch automatisch die RLF (Relative Luftfeuchtigkeit). So kommt es vor, dass Grower ihre Pflanzen Nachts, bei 14-18°C und 60-80% RLF, im Anbauraum stehen, lassen weil sie nicht heizen möchten/können. Wenn Sie Schimmel vermeiden wollen sollten Sie für eine Temperatur von 20-25°C sorgen. Die ideale RLF liegt bei 40-50%. Solange der Anbauraum warm ist, und keine anderen negativen Einflüsse eine Rolle spielen (wie Übergießung), kann die RLF auch ab und zu die 50% Marke übersteigen. Bitte beachten Sie, dass die höchste Schimmelgefahr in den letzten 3 Wochen der Blüte auftritt. Auch wenn es Ihnen schwer fällt, ein gutes Klima zu schaffen, sollten Sie zumindestens in dieser Zeit heizen, und für eine gute Ab-und Zuluft sorgen, um die Feuchtigkeit aus dem Raum zu entfernen. Verwenden Sie nicht zu viel Dünger damit sich das Pflanzengewebe nicht unnötig “aufdunstet”. Hohe Düngermengen, besonders starke P-K Mischungen (13-14), können die Schimmelgefahr in den Hanfblüten erheblich steigern. Reduzieren Sie den EC-Wert im Hydrogrow in den letzten 2 Wochen. Im organischen Grow sollten Sie besonders in den letzten 3 Wochen vorsichtig mit Dünger umgehen. Lesen Sie bitte unsere Tips zur Dosierung. Viele Nährstoffe werden von den Pflanzen bereits im Gewebe gespeichert und befinden sich noch in der Erde. Das ist meistens vollkommen ausreichend für eine gelungene Blütenbildung.
Gießen Sie nur zum Beginn der Lichtperiode damit die Pflanzen das Wasser während dieser Zeit verbrauchen. Die Töpfe dürfen nicht in der Nachtperiode unnötig nass stehen. Lassen Sie die Pflanzen auch mal etwas trockener stehen. Kontrollieren Sie wie schwer die Töpfe sind. Individuelle Pflanzen verbrauchen unterschiedlich viel Wasser. Machen Sie sich die Mühe die Pflanzen entsprechend ihres Bedarfs zu gießen. Während der fortgeschrittenen Blüte reduziert sich der Wasserverbrauch der Pflanzen sehr stark. Übergießung führt meistens zu unerwünschten Schimmel, da sich viel Feuchtigkeit in den Blüten von der Transpiration (die “Pflanzenatmung”) sammelt. Halten Sie den Anbauraum sauber. Überprüfen Sie, dass sich nicht in den Ecken und unter den Töpfen nasse Stellen bilden wo es schimmelt. Waschen Sie die Töpfe aus bevor diese Wiederverwendung finden. Kaufen Sie nur gute Erde von bekannten Marken wie Compo Sana, Plagron, usw. Billige Gartenerde enthält oft Krankheitserreger und Schimmelsporen. Kontrollieren Sie die Buds regelmässig nach Schimmel in den letzten 3 Wochen der Blüte. Pflanzen mit sehr konpakten und harzigen Blüten sind besonders anfällig.
Wenn die Blüten zu fest aneinander wachsen, sollten Sie einen Bud am Hauptstamm mit einer sauberen Schere entfernen. Durch das öffnen des Hauptbuds können Sie nicht nur besser nach Schimmel kontrollieren, sondern auch für eine gute Durchlüftung sorgen. Das ist ein wertvolle Methode um Schimmel im Hauptbud vorzubeugen, da sich hier im oberen, dichten Bereich der erste Schimmel bildet. Reinigen Sie ihre Hände mit 96% Alkohol (aus der Apotheke) nach jeder Kontrolle, damit keine Schimmelsporen ausversehen von Pflanze zu Pflanze übertragen werden. Die ersten Anzeichen von Schimmel sind meist abgestorbene oder gelbe 1-Finger Blätter, und verdunkelte oder gräuliche Blütenfäden. Diese Stellen entwickeln sich zu einem kleinen Schimmelherd der sich rasch ausbreiten kann. Entfernen Sie verdächtige Stellen mit der Schere. Manchmal genügt es den befallenen Bud zu entfernen, aber nur wenn das Klima gut ist und keinen weiteren Schimmel unterstützt. Lassen Sie den Topf trockener stehen und beobachten Sie die Pflanze genau. Im Zweifelsfall sollten Sie die Pflanze vorzeitig ernten damit sich die anderen Pflanzen nicht anstecken.
Was enthält der Safari Mix und wie hoch ist die Keimungsrate?
Der Safari Mix (indoor/outdoor) enthält Premium Samen und ist eine Mischung aus verschiedenen experimentellen Kreuzungen. Im Mix werden Sie echte Perlen unter den blühenden Damen entdecken! Er bietet eine Vielfalt an interessanten genetischen Möglichkeiten und es lohnt sich Stecklinge zu nehmen um später eine Mutterpflanze von der/den besten Pflanze(n) zu ziehen. Die Samen sind qualitativ einwandfrei und die Keimungsraten entsprechen den hohen Kriterien von Mandala Seeds. Alle Samen der befruchteten Mutterpflanzen werden genauso auf ihre Keimfähigkeit getestet wie es für die Deluxe Klasse üblich ist. Der Safari Mix ist ein gutes und preiswertes Schnäppchen und inzwischen eines unser meistgekauften Produkte!
Wieviel und wann soll ich düngern?
Die goldene Regel besagt: Unterdüngung ist leicht zu regeln, Überdüngung hinterlässt bleibende Schäden. Bitte düngern Sie sparsam und erst wenn die Pflanzen ca. 3-4 Wochen alt sind. Verwenden Sie eine gute Universalerde und ausreichend große Töpfe. Die Pflanzen sind robust und nehmen sich ihre Nährstoffe aus der Erde. Je weniger Licht die Pflanzen zur Verfügung haben, desto vorsichtiger müssen Sie mit dem Dünger umgehen. Unter LSR werden ihre Pflanzen wesentlich weniger Dünger umsetzen können als unter einer starken Natriumdampflampe.Um ihr starkes und gesundes Wachstum in der Vegetativzeit zu unterstützen reichen Hilfsdüngungen von ca. 10-20% der angegeben Dosierung vollkommen aus. Düngern Sie lieber weniger in regelmässigen Abständen (alle 8-10 Tage in der Hauptwachstumszeit), als dass Sie große Portionen Dünger verabreichen. Auf keinen Fall sollten Sie mit jeder Gießung düngen oder die vollen Dosierungsangaben der Hersteller verwenden wenn sie Mineralsalzdünger verwenden. Bio Dünger dagegen sind schonender und hier können sie sich an die angegeben Richtlinien der Hersteller orientieren.
Im outdoor Grow können Sie natürlich großzügiger düngen. Aber auch hier sollten Sie abwarten bis die Pflanzen einen leichten Bedarf zeigen: leichte hellgrüne/gelbe Färbung der untersten Sonnenblätter oder schwindender Blattglanz. Vergessen Sie nicht, dass in Erde hauptsächlich Mangelerscheinungen nur von Stickstoff oder Phosphor auftreten. Nur in den seltesten Fällen gibt es einen Mangel von Sekundarelementen wie Magnesium, Kalzium, usw. Diese Mängel sind dann auch fast immer auf einen falschen pH Wert vom Gießwasser zurückzuführen. Wenn Sie also viel düngen und Sie bemerken Krankheitssymptome wie gelbe Blätter, braune Flecken, abgefallene Blätter, Wachstumsstillszand, usw. dann ist dies sehr wahrscheinlich auf eine Überdüngung zurückzuführen - und nicht auf einen Mangel! Hören Sie dann sofort mit Düngungen auf und lassen Sie die Pflanze sich erholen.
Im Hydrogrow sollten Sie nach Einleitung der Blüte den Sativasorten bereits eine leichte Bloom Mischung verabreichen. Das beschleunigt die Blütenbildung und verhindert zu starkes Längenwachstum. Wechseln Sie dann nach ca. 2 Wochen über zur kompletten Bloom-Program. Wir empfehlen die Produkte von Hesi, General Hydroponics und Canna für den Hydroanbau. Verwenden Sie einen EC Wert von 1,2 bis höchstens 1,5 in der Hauptwachstumszeit. Bitte beachten Sie das der EC Wert vom Leitungswasser eine grosse Rolle spielt. Wenn Sie eine empfohlenen EC Wert auf der Düngerpackung lesen, müssen Sie den EC Wert von ihrem Leitungswasser von diesem Wert abziehen um den eigentlichen Düngerwert zu ermitteln. Die Angaben der Hersteller basieren auf die Verwendung von Osmose Wasser mit einem EC Wert von 0,0. Deshalb sind die Angaben natürlich recht hoch und müssen entsprechend der Werte der individuellen Wasserquellen der Kunden nach unten korrigiert werden.
Grow-Tip: kleine Wunder werden durch den Zusatz von CO2 möglich.
Noch Fragen zu unseren Sorten? Das Mandala Seeds Hanfteam erweitert gerne das FAQ mit euren Anregungen: support@mandalaseeds.com
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